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10 Tips für Mallorca Urlauber

Von Ende Februar bis in den Spätherbst hinein kann auf der spanischen Mittelmeerinsel die Sonne genossen werden. Doch auch in den Wintermonaten gibt es sonnige und milde Tage. Mitten im Januar kann es vorkommen, dass man im T-Shirt in der Hauptstadt Palma durch die Straßen schlendern und ein Eis schlecken kann. Deshalb gibt es viele Menschen, die den Winter auf Mallorca verbringen, um Schnee, Eis und dem bedeckten Himmel in Deutschland zu entfliehen. Im Sommer und im Winter gibt es überall auf der Insel viel zu entdecken und zu erleben. Hier folgen die besten Insider-Tipps für Unternehmungen jenseits von Strand und Meer.

Mandelblüten auf Mallorca

1. Tropfsteinhöhlen

Auf Mallorca gibt es nicht nur eine spektakuläre Tropfsteinhöhle. Nein, es gib sogar vier empfehlenswerte Ziele, in denen man sich einen Eindruck von Mallorcas Unterwelt verschaffen kann. Für große und kleine Höhlenforscher ist der Besuch in einem der Höhlensysteme ein beeindruckendes Erlebnis.

Südöstlich von der Inselstadt Artá liegt direkt an der Küste die Tropfsteinhöhle Coves d' Artá. In dem Höhlensystem gibt es eindrucksvolle Säle und Gewölbe wie die Sala de las Banderas oder den Salon de la Reina de las Columnas. In Letzterem befindet sich eine Säule, die stolze 22 Meter hoch ist. Sie wird auch als "Königin der Säulen" bezeichnet. Das imposante Gebilde entstand durch die Vereinigung von Tropfsteinen, die sich am Boden bildeten und von der Höhlendecke herab wuchsen. In den Höhlenräumen haben früher Piraten gehaust, die das Mittelmeer unsicher machten. Man versuchte im 13. Jahrhundert die Piraten zu vertreiben, indem man die Höhle ausräucherte. Im Eingangsgewölbe zur Höhle sieht man noch vom Rauch geschwärzte Felsenwände. Weitere sehenswerte Höhlen mit beeindruckenden Stalaktiten und Stalagmiten sind die Coves de Campanet, die Tropfsteinhöhle Cuevas dels Hams und die Coves del Drac. In den Drachenhöhlen haben früher ebenfalls Piraten gehaust und ihre Schätze versteckt. Heute können sich in der Coves del Drac die Besucher über einen der größten bekannten unterirdischen Seen rudern lassen und am Ufer einem Konzert lauschen, das durch harmonische Lichteffekte untermalt wird.

2. Das Kartäuserkloster Sa Cartoixa

In der Kartause von Vademossa verbrachten George Sand und Frédéric Chopin die Wintermonate von 1838/1839. George Sand schrieb in dieser Zeit ihren berühmten Roman "Ein Winter auf Mallorca". Die Wohnräume des Liebespaares können besichtigt werden. Dort steht auch noch das Klavier, auf dem Frédéric Chopin spielte. Im Kloster gibt es außerdem verschiedene Museen und die Klosterkirche, die einen Besuch lohnen.

3. Das Tramuntana-Gebirge

Das Kloster in Valdemossa liegt im Tramuntana-Gebirge. Die Serra de Tramuntana lässt sich bequem auf Schusters Rappen erkunden. Wanderwege führen an malerischen und noch ursprünglichen Dörfern vorbei. Das Gebirge auf der Baleareninsel besitzt mit dem 1.445 Metern hohen Berg Puig Major die höchste Erhebung auf der Insel. Sehenswert ist auch das Kloster Lluc im Tramuntana-Gebirge. Vom Kloster aus können Wanderer gut den "Torrent de Pareis" erreichen. Dabei handelt es sich um eine der tiefsten Schluchten in ganz Europa.

4. Die Mandelblüte

Je nach Witterung können bereits im Januar sich die ersten Mandelblüten öffnen. Im Februar ist die ganze Insel in einen weißen und rosaroten Schleier gehüllt. Auf der Insel gibt es rund sieben Millionen Mandelbäume. Deren Blüte zieht Jahr für Jahr Millionen von Besuchern auf die Mittelmeerinsel.

5. Kulinarische Spezialitäten

Mandeln spielen in der Küche Mallorcas eine große Rolle. Es gibt viele Süßspeisen, Kuchen und Plätzchen, die mit Mandeln verfeinert werden. Mandelkrokant, Schokolade mit Mandeln, Karamell-Mandeln oder Mandeltorte sind nur einige Beispiele dafür. Doch auch für herzhafte Speisen werden Mandeln verarbeitet. So wird auf Mallorca ein Huhn gern mit einer Mandelsoße serviert.

6. Kunstvolles Handwerk

In der Hauptstadt Palma lädt im Stadtviertel Sa Gerreria die Kunstmeile Passeig per l'Artesania zum Bummeln ein. Hier können noch alte Handwerkskünste live erlebt werden. Drechsler, Schreiner, Keramiker, Weber, Buchbinder – viele verschiedene Sparten des echten Handwerks sind hier zu finden. Der Besucher kann zusehen, wie die Erzeugnisse entstehen. Hier ist alles handgemacht. Wer genug traditionelle Souvenirs erstanden hat, sollte sich auch das Viertel Sa Gerreria ansehen.

7. Besuch bei Joan Miró

Joan Miró gehört weltweit zu den Malerfürsten, deren Werke bis heute die Menschen begeistern. In Palma kann in der Fundació Pilar i Joan Miró das Atelier des Künstlers besichtigt werden. Miró starb im Dezember 1983 in Palma de Mallorca. In seinem Atelier sind unvollendete Gemälde, seine Leinwände, Pinsel und Farben so zu sehen, als ob der Meister gleich zur Tür hereinkommt.

8. Markt in Capdepera

Wer sich für die landwirtschaftlichen Produkte Mallorcas interessiert, sollte den Markt in Capdepera besuchen. Jedem Mittwoch wird am Vormittag die Placa de l'Orient zum Bauernmarkt. Empfehlenswert ist es, die Käse- und Wurstsorten aus regionaler Produktion zu probieren.

9. Weinfest im Binissalem

Jedes Jahr im September wird im Ort Binissalem ein großes Weinfest gefeiert. Binissalem liegt etwa 22 Kilometer nördlich von der Hauptstadt Palma entfernt. Eine Woche lang wird gefeiert. Der Höhepunkt des Festes ist eine große Traubenschlacht.

10. Den Sonnenuntergang am Cap de Formentor erleben

Der nördlichste Punkt der Baleareninsel heißt Cap de Formentor. Auf engen Serpentinen führt eine Straße hoch zum Leuchtturm. Hier gibt es malerische Aussichten, doch tagsüber herrscht hier viel Betrieb. Es ist empfehlenswert, am Abend herzukommen und einen phänomenalen Sonnenuntergang zu erleben.