4 Tipps für das verkaufswirksame Fotografieren der Immobilie von außen.

Optimieren Sie Ihre Immobilien-Fotografie für erfolgreiche Verkaufsanzeigen und steigern Sie das Interesse potenzieller Käufer durch ansprechende Fotos.

Erfolgreiche Immobilienpräsentation beginnt mit ansprechenden Bildern. Die Kunst der Immobilien-Fotografie liegt nicht nur in der technischen Handhabung der Kamera, sondern auch in der Inszenierung des perfekten Augenblicks. Ob Sie Ihr eigenes Eigenheim verkaufen oder ob Sie Immobilienmakler sind – unsere Tipps zur Außenaufnahme helfen Ihnen, das Beste aus der Immobilie herauszuholen. Von der Wahl des idealen Fotomoments bis zur richtigen Inszenierung bieten wir Ihnen praktische Anleitungen für beeindruckende Immobilienfotos.

Aussenansicht einer Villa

Bilder spielen eine entscheidende Rolle beim Verkauf von Immobilien, und besonders die Außenaufnahmen Ihres Eigenheims hat einen enormen Einfluss auf Ihre Verkaufsanzeige. Normalerweise engagiert ein Immobilienmakler einen professionellen Fotografen für solche Aufnahmen. Falls Sie jedoch in Eigenregie verkaufen oder ein begrenztes Budget haben, bieten wir Ihnen hier einige Ratschläge für eigene Fotos.

 

 

1. Ein empfehlenswerter Zeitpunkt für Außenaufnahmen ist der Frühling

Selbst wenn Sie noch bis zum Herbst im Haus bleiben möchten, sollten Sie die Gelegenheit nutzen, einige hochwertige Aufnahmen Ihrer Immobilie im Frühling anzufertigen. Zu dieser Jahreszeit haben frische Blätter an Bäumen und Sträuchern, blühende Blumen in den Beeten und grünes Gras eine viel größere Anziehungskraft als tristes Winterwetter oder ausgedorrte Landschaften. Es sei jedoch anzumerken, dass bei geplanten Renovierungen wie einem neuen Dach, Fassadenarbeiten oder einer Gartenumgestaltung eine Abwägung erfolgen sollte, ob es sich lohnt, mit den Aufnahmen auf die Fertigstellung der Arbeiten zu warten.

2. Inszenieren Sie Ihre Immobilien für ein optimales Foto

Bei der Inszenierung des Hauses ist Ihr Vorgarten ebenso wichtig wie Ihr Wohnzimmer – wohlmöglich sogar wichtiger! Eine sorgfältige Vorbereitung der Außenaufnahme könnte den Unterschied machen zwischen einem verkaufsfördernden und einem eher abstoßenden Foto.

  • Räumen Sie Spielzeuge, Arbeitsgeräte und andere störende Gegenstände beiseite. Vergessen Sie nicht, die Mülleimer versteckt zu halten!
  • Parken Sie Autos abseits des Hauses, wenn sie nicht in der Garage untergebracht werden können.
  • Schließen Sie die Garagentür und alle anderen Außenfenster und -türen.
  • Fegen Sie den Bürgersteig und die Auffahrt. Entfernen Sie eventuell vorhandene Ölflecken von Einfahrt und Parkplatz.
  • Stellen Sie sicher, dass Rasen und Garten in bestmöglichem Zustand sind.

3. Wählen Sie den optimalen Zeitpunkt für die Außenaufnahmen

Die Ausrichtung des Gebäudes, der Schattenwurf von Bäumen oder Dachrinnen sowie die Farbe der Fassade erschweren die Ermittlung des idealen Aufnahmezeitpunkts. Anstatt zu raten, empfiehlt es sich, verschiedene Zeiten auszuprobieren. Nehmen Sie Testfotos kurz nach Sonnenaufgang, am Vormittag, nachmittags und zur Abenddämmerung auf. So können Sie den am besten geeigneten Zeitpunkt für Ihre Immobilie herausfinden. Dieser Prozess erfordert lediglich etwas Zeit mit einer Digitalkamera. Zusätzlich lohnt es sich, an sowohl bewölkten als auch sonnigen Tagen zu experimentieren. Eine leichte Bewölkung kann grelles Licht mildern und die Details Ihres Hauses besonders hervorheben – insbesondere dann, wenn Sie eine überdachte Veranda besitzen oder Bäume Schatten auf die Immobilie werfen.

Beachten Sie hierbei folgende Empfehlungen:

  • Halten Sie die Sonne stets im Rücken. Fotografieren gegen das Licht erzeugt meist nur Schatten auf dem Bild.
  • Vermeiden Sie Lichtreflexionen in Fenstern und auf anderen glänzenden Oberflächen. Passen Sie den Aufnahmewinkel an, wenn Blendeffekte auftreten.
  • Wenn Sie früh morgens oder bei Abenddämmerung fotografieren, schalten Sie alle Innen- und Außenbeleuchtungen ein. Fotografieren Sie hingegen bei hellem Tageslicht, lassen Sie die Beleuchtung ausgeschaltet, um dunkle Kontraste an den Fenstern des Gebäudes zu erzeugen.

4. Wählen Sie den passenden Bildausschnitt

Eine Frontalaufnahme ist wahrscheinlich nicht die vorteilhafteste Perspektive. Veranden und Balkone verlieren dabei an Räumlichkeit, Auffahrten wirken zu breit, und Betrachter erhalten kein Gefühl für die räumliche Weite des Inneren des Hauses. Experimentieren Sie stattdessen, indem Sie das Haus aus verschiedenen Ecken des Vorgartens und dazwischenliegenden Punkten fotografieren. Möglicherweise stellen Sie fest, dass eine seitliche Perspektive eine bessere Gesamtwirkung erzielt, da mehr Rasenfläche und Gartengestaltung sichtbar werden, anstatt vorrangig die Garage und Auffahrt.

Weitere Empfehlungen:

  • Wählen Sie einen Blickwinkel mit möglichst wenigen Hindernissen. Potenzielle Käufer interessieren sich weniger für die Pflanzen in Ihrem Vorgarten als für den Eingangsbereich dahinter.
  • Setzen Sie ein Stativ ein und stellen Sie sicher, dass die Kamera waagerecht ausgerichtet ist. Dadurch vermeiden Sie unscharfe oder schräge Aufnahmen. Zudem fällt es leichter, kleine Anpassungen an der Kamerahöhe oder dem Aufnahmewinkel vorzunehmen.
  • Erwägen Sie, die Bildkomposition durch Aufnahmen von einer Leiter oder aus Bodennähe zu verbessern.
  • Vermeiden Sie jegliche Kameraneigung, da diese Verzerrungen erzeugen kann.
  • Falls es unschöne Bereiche auf dem Grundstück oder in der Umgebung gibt, versuchen Sie, diese bei der Auswahl Ihres Blickwinkels zu vermeiden.
  • Bedenken Sie, dass Sie Fotos später mithilfe von Bildbearbeitungssoftware zuschneiden können, jedoch das Sichtfeld der Aufnahme nicht nachträglich erweitern können. Halten Sie daher ausreichend Abstand oder verwenden Sie ein Weitwinkelobjektiv, wenn das gesamte Haus nicht gleichzeitig aufgenommen werden kann.
  • Integrieren Sie bei Möglichkeit besonders attraktive Merkmale in Ihre Fotos. Beispielsweise könnten eine aufwendig gepflasterte Einfahrt, eine umlaufende Veranda oder ein neu sichtbares Dach überzeugende Verkaufsargumente sein, die betont werden sollten.
  • Es kann vorkommen, dass Ihr Fotoshooting zu zwei verschiedenen, jedoch gleichermaßen wünschenswerten Perspektiven führt. Beispielsweise könnte Ihr Haus an einer Eckparzelle stehen, ein Erkerfenster besitzen und viel Raum bis zum nächsten Nachbarn bieten. Bei Aufnahmen von der gegenüberliegenden Seite zeigt sich jedoch deutlich, dass die umlaufende Veranda viel Platz für Outdoor-Aktivitäten bietet. Die Perspektive lässt jedoch das Nachbarhaus näher erscheinen, als es tatsächlich ist. Es liegt in Ihrer Verantwortung, die Vor- und Nachteile jeder Aufnahme abzuwägen. Sie könnten sich auch dazu entscheiden, beide Perspektiven in Ihrer Anzeige zu präsentieren. Letztendlich wird jedoch nur ein Foto das Hauptbild der Verkaufsanzeige sein, das den ersten Eindruck bei potenziellen Käufern prägt.

Darüber hinaus: Während Sie Außenaufnahmen Ihres Hauses machen, erstellen Sie bereits Nahaufnahmen von Innenräumen und besonderen Details im Außenbereich. Eine überdachte Terrasse, ein Sonnendeck, eine Gartenlaube, ein Grillplatz, ein Pool, ein Wintergarten oder andere besondere Merkmale können dazu beitragen, Ihre Immobilie von der Konkurrenz abzuheben.

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