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Die Preiserhöhung für Immobilien auf Mallorca erreicht das Vierfache des nationalen Durchschnitts Spaniens

Preisentwicklung bei Immobilien: Mallorca erfuhr im Jahr 2016 einen Immobilienpreisanstieg von 9,6 % gegenüber dem Vorjahr. Auf nationaler Ebene betrug die Steigerung 2,4 %.

Luxusvilla auf Mallorca

Mallorca ist jene Gemeinschaft, in der die Immobilienpreise gegenüber dem Vorjahr am stärksten zugenommen haben, was einer Steigerung von 9,6 % entspricht und damit deutlich über dem nationalen Durchschnitt liegt, der nur um 2,4 % zunahm.

Die Stadt Eivissa auf Ibiza ist mit einem Durchschnittspreis von 2.594,5 € pro Quadratmeter die zweitteuerste in Spanien, direkt hinter San Sebastián jedoch gefolgt von Sant Cugat del Vallès, Barcelona, Madrid und Bilbao.

In ganz Spanien stieg der durchschnittliche Preis für Privatwohnungen um 2,4 % im ersten Quartal und erhöhte sich auf 1.492,4 € pro Quadratmeter, womit ein seit vier Quartale anhaltendes Jahreswachstum verzeichnet wird, wie in der am 27. Mai vom Entwicklungsministerium veröffentlichten Statistik einzusehen ist.

Im Vergleich zum Vorquartal ist der Preis für private Immobilien ebenfalls um 0,2 % gestiegen angesichts 1.490,1 € pro Quadratmeter, die in den letzten drei Monaten des Jahres 2015 erzielt wurden.

Aufgrund der Spitzenwerte, die im ersten Quartal des Jahres 2008 erreicht wurden und einen regelrechten Boom der Immobilienpreise auslösten, bei dem die 2.100 €-Marke pro Quadratmeter überschritten wurde, zeigen die aktuellen Zahlen allerdings eine Rückgang von 29 % auf. Real betrachtet spiegelt der aktuelle Preis (einschließlich CPI) sogar einen Rückgang von 34,3% wider. Inzwischen erholt sich der Wohnungspreis vom Minimalwert, den er im dritten Quartal des Jahres 2014 erreichte und erlangt wieder 2,5 %. Die neue Steigerung folgt dem Durchschnittspreis privater Wohnungen, der im vergangenen Jahr um 2,1 % gestiegen war. Effektiv – und nach Diskontierung der Inflation - erfuhr der Preis im Privatimmobiliensektor im ersten Quartal des Jahres ein Wachstum von 3,1% und erhöhte sich damit sechs Quartale in Folge.

Den Daten der autonomen Gemeinschaften Spaniens zufolge wiesen zwölf der Regionen ein Jahreswachstum auf. Sieben der autonomen Gemeinschaften, die ein Wachstum verzeichneten, werden nachstehend hervorgehoben: Balearen inklusive Mallorca (9,6%); Katalonien (4,9%); Madrid (4,2%); Extremadura (3,7%); Galicien (2,6%); Valencia (2,4%) und die Kanarischen Inseln (2,4%).

Im Gegensatz dazu zeigten fünf Gemeinschaften einen Preisrückgang bei Immobilien auf:

La Rioja (-2,2%); Baskenland (-1,9%); Kantabrien (-1,3%); Aragon (-0,1%) sowie Ceuta und Melilla (-0,3%). Die Preise der Privatimmobilien mit einem Alter von bis zu fünf Jahren stiegen um 0,2 % im ersten Quartal, wodurch ein Quadratmeterpreis von 1.727,8 € erreicht wurde, während sich der Preis pro Quadratmeter für mehr als fünf Jahre alte Immobilien auf 1.486,4 € belief, was einer 2,6-prozentigen Steigerung entspricht.

Auch die Preise für Sozialwohnungen ziehen an

Zwischenzeitlich verzeichnete auch der Durchschnittspreis für Sozialwohnungen ein Plus von 1,5 % und beträgt nun 1.113,2 pro Quadratmeter. Die Zahl der Immobilienbewertungen zwecks Berechnung der Immobilienpreise belief sich im ersten Quartal 2016 auf 110.133, eine 13,9-prozentige Steigerung gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres.