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Mallorca – für echte Fans die schönste und vielseitigste aller Inseln

Insider wissen die außergewöhnliche Vielseitigkeit der wunderschönen Insel zu schätzen. Wer Mallorca hört, denkt natürlich erst einmal an die einstigen unschönen Klischees wie Hausfraueninsel, Sangria aus Eimern am Strand oder explosive Bettenburgen. Aber Mallorca ist vielmehr als Ballermann & Co., obwohl auch dieser Strandabschnitt an der Playa de Palma seinen besonderen Reiz hat. Im Übrigen ist seit einigen Jahren nachts der Alkoholkonsum rund um den „Ballermann“ verboten.

Römerbrücke in Pollensa

Die Insel hat natürlich noch viel, viel mehr zu bieten. In diesem Bericht erfahren Sie, welche der unzähligen Ausflugsziele in landschaftlich herrlichen Gegenden lohnend sind. Dabei handelt es sich ausschließlich um Insidertipps, die nicht nur für Mallorca-Interessierte, sondern auch für eingeschworene Mallorca-Urlauber sicher willkommen sind.

Pollenca Pollenca ist nicht nur der nördlichste Ort der Insel. Es soll auch der schönste sein. Hier zwischen den noch ursprünglichen, engen Gassen der Altstadt findet sonntags ein unvergleichlicher Obst- und Gemüsemarkt mit einem ganz besonderen Flair statt, der absolut nichts mit den zahlreichen üblichen Touristenmärkten zu tun hat. Nachdem Sie sich in einer der kleinen Bars oder Restaurants gestärkt haben, lohnt es sich, hinauf zum Kalvarienberg zu steigen. Der Weg führt von der Placa Major über 365 von Zypressen gesäumten Stufen. Oben angekommen, entschädigt ein herrlicher Rundblick über die Stadt.

Coves de Campanet Sie sind längst nicht so bekannt und so groß wie die Höhlen von Portocristo, bieten aber gerade deshalb den Vorteil, dass sie in Ruhe ohne Touristenrummel besichtigt werden können. Die Coves de Campanet liegen im Norden Mallorcas am Puig de Sant Miquel in einer Tiefe von 50 Metern. Diese unberührte, natürliche Tropfsteinhöhle wurde erst im Jahre 1945 wiederentdeckt. Sehenswert sind die unzähligen, teils imposanten Formen der Stalaktiten und Stalagmiten. Die ca. 40-minütige Besichtigungstour führt durch Stollen und Säle mit Namen wie "Romantischer Saal", "Höhle der Zuckerbäcker" oder "Palmensaal".

Santuari Sant Salvador Im Südosten der Insel steht 509 Meter über dem Meeresspiegel das burgähnliche Kloster Santuari de Sant Salvador, erbaut im 16. und 17. Jahrhundert. Sie gelangen dorthin über eine Serpentinenstraße, die bei Felanitx beginnt. Die Straße ist gesäumt von vielen schönen Aussichtspunkten. Das außen sehr schlicht gehaltene Kirchengebäude gestaltet sich im Inneren recht prunkvoll. Ein echtes Erlebnis ist der unbeschreibliche Panoramablick über die gesamte Insel bis hin zur Küste, der Hauptstadt Palma und über die Serra de Tramuntana. Beeindruckend ist auch die auf einem 37 Meter hohen Turm thronende Christusstatue, die selbst nochmals sieben Meter in der Höhe misst. Erbaut wurde dieses gewaltige Gebilde 1934. Daneben steht auf einem Gipfel ein großes Steinkreuz. Wer einmal eine ganz andere Art der Übernachtungsmöglichkeiten sucht, wird hier im Kloster fündig, welches einige Zimmer für Gäste bereit hält. 

Botanicactus Im Süden der Insel am Ortsrand von Ses Salines befindet sich, nicht nur für Botaniker, eine Attraktion mit Namen Botanicactus. Dabei handelt es sich um den größten botanischen Garten Europas, eröffnet im Jahre 1989. Auf einer Fläche von ca. 150.000 Quadratmeter gedeihen weit über 10.000 beeindruckende Kakteenarten, unzählige Sukkulenten, mallorquinische Blumen und Pflanzen, Mandel-, Oliven-, Orangen-, Johannisbrot- und Eukalyptusbäume. Ganze Alleen von Pinien und Zypressen sind zu bestaunen. Ein weiteres Highlight in dem riesigen Areal ist ein 10.000 Quadratmeter großer und 4 Meter tiefer künstlicher See. Einfach ein Eldorado für Naturfreunde.

Els Calderers Der über 700 Jahre alte historische Gutshof der damaligen Familie Calderers liegt im Inselinneren zwischen Manacor und Vilafranca de Bonany. Seit 1993 als Museum genutzt, vermittelt das stattliche Anwesen einen realen Eindruck über das einstige Leben auf dem Hof. So sind noch heute original eingerichtete Räumlichkeiten wie die Wohnküche, Wirtschaftsgebäude, Kornkammer, Wäscherei, Schreinerei, Schmiede, die Stallungen, der Weinkeller, eine Mühle, das Backhaus und eine kleine Kapelle zu besichtigen. Der äußerst interessante Rundgang endet mit einer Verkostung von leckeren Hausspezialitäten, hergestellt nach traditioneller mallorquinischer Art.

Santuari de Bonany Ebenfalls im Inneren der Insel nahe der Weinstadt Petra befindet sich eine der schönsten Wallfahrtskirchen Mallorcas. Mit ihrem legendären Hintergrund ist sie zudem auch eine Besonderheit. So soll der Legende nach Anfang 1600 eine jahrelange Dürre die Insel heimgesucht haben. Die Mallorquiner sehnten den so wichtigen Regen herbei und haben gebetet. Und tatsächlich setzte endlich der erlösende Regen ein. Die Bewohner errichteten zum Dank auf einem 317 Meter hohen Hügel weithin sichtbar eine Kapelle mit einer heiligen Madonna, die als Regenmacherin bezeichnet wird. Sie erhielt den Namen "Bon Any", was soviel wie das gute Jahr bedeutet. Vor der Kirche befindet sich ein Brunnen mit vorzüglichem Quellwasser. 

Castell d' Alaró 817 Meter über dem Meeresspiegel thront die Burgruine Castell d' Alaró inmitten der Serra de Tramuntana. Es ist zwar möglich, mit dem Auto dort hinauf zu fahren. Wesentlich schöner, allerdings auch ziemlich steil, ist der von bizarren, fast senkrechten Felswänden umgebene etwa zweistündige Wanderweg durch Oliven- und Zitrushaine. Alle Strapazen sind jedoch vergessen, sobald Sie bei einer kleinen Stärkung im Gasthaus den sensationellen Rundumblick über die Insel genießen können.

Mirador de Ses Animes Wildromantisch zeigt sich die Panorama-Straße über der verkarsteten Westküste Mallorcas. Fahren Sie dort entlang, bieten sich Ihnen atemberaubende Ausblicke. Als besondere Sehenswürdigkeit sei hier der gut erhaltene Mirador de Ses Animes als faszinierender Aussichtsturm genannt. Er ist nur einer der zahlreichen Wachtürme, die als inselweites Warnsystem zum Schutz vor Piratenangriffen im 16. Jahrhundert aus mallorquinischem Naturstein erbaut wurden. Gelegen zwischen Estellencs und Banyalbufar erwartet Sie ein unvergessliches Panorama mit Blick auf die Küste, das Meer, entlang des Gebirges und auf die berühmten Terrassengärten.

Ermita de la Trinitat Wenn Sie einmal das ruhige und stille Mallorca weitab vom üblichen Trubel kennenlernen möchten, sollten Sie diesen Insidertipp beherzigen. Fahren Sie auf einer schmalen Straße von Valldemossa in Richtung Deià hinauf zur Ermita de la Trinitat. Sobald Sie durch eine kleine Tür den Innenhof betreten, sind Sie beeindruckt von einem der schönsten Ausblicke Mallorcas. Und Sie hören nur die leisen Gebete der Mönche, die aus der kleinen Kapelle nach außen dringen. Das Kloster verbreitet eine unbeschreibliche, beruhigende Atmosphäre. 

Einige der vorgenannten Ausflugsziele sind nicht nur mit dem Auto, sondern durchaus auch wunderbar zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Vielen Urlaubern erschließt sich die herrliche Insel Mallorca voller faszinierender landschaftlicher Gegensätze nach den Besuchen dieser Insidertipps ganz neuen und nachhaltigen Eindrücke