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Zusatzverdienst für Immobilienbesitzer

Ferienhäuser und -wohnungen auf Mallorca. Für Eigentümer ist die Vermietung ihres Eigentums vor allem eine willkommene Ergänzung des eigenen Einkommens.

Der größte Vorteil einer Vermietung an Touristen ist natürlich das beständige Einkommen. Dabei gibt es allerdings starke Unterschiede - je nach Lage und Eigenschaft der Immobilie. Von 50 Euro bis zu 800 Euro pro Übernachtung sind möglich, wenn man zwischen Ferienwohnungen und Ferienhäusern an der Küste unterscheidet.

Ferienvermietung bietet zudem in Gegensatz zur Langzeitvermietung den Vorteil, dass eventuelle Schäden durch die Nutzung früh erkannt werden können und somit der Aufwand für die Wartung und die Instandhaltung der Immobilien gering gehalten wird. Viele Eigentümer haben dabei festgestellt, dass die Vermietung an Einheimische eher Nachteile mit sich bringt. Während diese eher dazu neigen Schäden an der Immobilie zu hinterlassen, gelten die meisten Touristen, die sich für die Miete eines solchen Objekts entscheiden, als sehr vorsichtig und vor allem umsichtig mit dem Eigentum ihrer Vermieter.

Bei der Umfrage wird auch klar, welche Punkte besonders wichtig für die Vermietung an Touristen oder Gäste aus dem Ausland sind: Während die Eigentümer vor allem hin und wieder an äußerlichen Verbesserungen und technischen Erneuerungen arbeiten, sind es die (Internet-) Agenturen, die bestimmte Dinge wegen ihrer Qualitätsstandards verlangen. Diese erhöhen allerdings in der Reglel auch den Mietpreis, der gefordert werden kann. So kann ein Pool zu einer Verdopplung der möglichen Preise für die Vermietung führen.

Probleme und Vorteile mit den Vermittlern

Die Eigentümer haben in der Studie zudem erklärt, dass der Preis pro Tag wenig damit zu tun hat, wie hoch ihre Gewinne am Ende ausfallen. Das hat vor allem mit den mitunter hohen Gebühren oder Provisionen der Zwischenhändler im touristischen Bereich zu tun. Die Unterschiede bei den Zwischenhändlern sind zudem deutlich zu spüren: Während manche Agenturen etwa 20% Prozent der Preise verlangen, gibt es auch Beispiele, bei denen die Abzüge für die Gebühren bei etwa 50% liegen. Nicht ganz so deutlich sind die Unterschiede bei Internetagenturen wie etwa Airbnb: Dort gehen etwa 5% bis 15% der Gelder an die Betreiber.

Auch die unterschiedlichen Gesetze der Regionen spielen eine wichtige Rolle. Die Zahl der erlaubten Personen kann bei maximal 12 liegen, manchmal werden dabei aber auch drei verschiedenen Badezimmer gefordert. Auch dürfen in vielen Fällen die Angebote nicht länger als zwei Monate eingestellt werden. Entsprechend der Regionen können sich die Bedingungen also deutlich unterscheiden.

Zudem müssen die Immobilien-Eigentümer eine regelmäßige Reinigung anbieten, Bettwäsche und Geschirr muss zur Verfügung stehen und Instandhaltung sowie Reparaturen müssen natürlich auch übernommen werden. Dazu sind die Kosten für die Versicherung durch die Eigentümern ein weiterer Faktor, der den Gewinn senken kann. Alles in allem sehen sich die Immobilienbesitzer aber auf einen guten Weg und sind mit den Einkünften zufrieden, die sie mit der Ferienmiete von Immobilien an Touristen in den unterschiedlichen Gebieten, besonders auf Mallorca, erzielen.

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